Blutbildung außerhalb des Knochenmarks (extramedulläreErythropoese)

Erstellt am 14.01.2013, Zuletzt geändert: 18.01.2013 https://kinderkrebsinfo.de/doi/e116916

Um mehr Blut zu bilden, beteiligen sich bei schweren, unzureichend behandelten Formen der Blutarmut auch noch andere Organe als das Knochenmark an der Produktion neuer roter Blutzellen. Diese so genannten extramedullären Blutbildungsherde können beispielsweise entlang der Wirbelsäule, in der Lunge, Leber oder Milz entstehen.

Extramedulläre Blutbildung kann einhergehen mit

  • einer Schwäche der Körperabwehr, vermehrtes Auftreten von Infektionen durch Überbeanspruchung verschiedener Organe
  • schweren Geschwüren an Unterschenkeln und Füssen durch Blutbildungsherde im Bereich der Fußgelenke