Gerinnungsstörungen im Kindes-und Jugendalter

erstellt am 10.06.2011, Redaktion:  Julia Dobke, Zuletzt geändert:  20.02.2014

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Blutungsneigung (Hämophilie) oder Thromboseneigung (Thrombophilie)

Wenn ein Blutgefäß des Körpers verletzt wird, läuft im gesunden Organismus eine Reaktion ab, an der die Blutgefäße, die Blutplättchen (Thrombozyten) und die im Plasma vorhandenen Faktoren der Blutgerinnung beteiligt sind. Das Resultat ist der Verschluss der verletzten Gefäßstelle.
Für den Fall, dass einer der Gerinnungsfaktoren fehlt, zu wenig vorhanden ist oder nicht richtig funktioniert, kommt es zu einer Blutungsneigung, die je nach Ursache sehr unterschiedlich schwer sein kann.
Für den Fall, dass eine gesteigerte Gerinnnungsaktivität vorliegt, kommt es zu einer verstärkten Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) in den Gefäßen, die zu einem Gefäßverschluss (Thrombose) führen können. Abb. © Henrie/Fotolia.com

Gerinnungsstörungen

Patiententexte stehen Ihnen zu folgenden Erkrankungen des Gerinnungssystems zur Verfügung:

Durchblutungsstörungen

Bei einer gesteigerten Gerinnungsaktivität können Blutgerinnsel zu Durchblutungsstörungen führen. Patiententexte stehen Ihnen zu folgenden Erkrankungen zur Verfügung:

Überschuss an Blutplättchen

-Thrombozytose-

Von einer Thrombozytose spricht man, wenn die Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut über den Normalbereich hinaus vermehrt sind. Mehr Informationen zu diesem Krankheitsbild finden Sie hier

Inhaltsverzeichnis

  • Hämophilie (Bluterkrankheit)
    Die Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist.
  • Von-Willebrand-Syndrom
    Das Von-Willebrand-Syndrom (VWS) ist die häufigste angeborene Störung der Blutgerinnung. Etwa ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland ist von dieser Störung betroffen. Dennoch wissen viele Betroffene nicht um ihre Erkrankung.
  • Faktorenmangelerkrankungen (Erkrankungen durch Mangel an Gerinnungsfaktoren)
    Gerinnungsstörungen, die durch einen Mangel an Gerinnungsfaktoren hervorgerufen werden, sind relativ selten. Wir informieren Sie auf den folgenden Seiten welche Faktorenmangelerkrankungen es gibt, welche Ursachen sie haben, welche Krankheitssymptome sie hervorrufen, wie sie festgestellt werden (Diagnose) und welche Behandlungsmethoden (Therapien) es gibt.