Eisenmangelanämie

Die Eisenmangelanämie ist weltweit die häufigste Form der Blutarmut. Sie entsteht durch Eisenmangel im Körper. Eisenmangel ist in der Regel leicht gegen andere Ursachen der Blutarmut abzugrenzen und kann mit einfachen Mitteln behandelt werden. Allerdings muss für eine andauernde Heilung auch nach der Ursache des Eisenmangels gesucht werden.

Autor: Dr. med. Joachim Kunz, erstellt am: 15.10.2011, Redaktion: Julia Dobke, Freigabe: PD Dr. med. Gesche Tallen, Prof. Dr. med. Ursula Creutzig, Zuletzt geändert: 03.03.2014 doi:10.1591/poh.blutkrankheiten.Eisenmangelanämie.20111015

Der folgende Informationstext richtet sich an Patienten mit Eisenmangelanämie und deren Familien. Er soll helfen, die Ursachen eines Eisenmangels zu verstehen und den Eisenmangel selbst erfolgreich zu bekämpfen. Unsere Informationen ersetzen nicht die erforderlichen klärenden Gespräche mit den behandelnden Ärzten und weiteren Mitarbeitern des Behandlungsteams; sie können aber dabei behilflich sein, diese Gespräche vorzubereiten und besser zu verstehen.

Anmerkungen

Die in diesem Patiententext enthaltenen Informationen sind vor allem auf der Grundlage der unten angegebenen Literatur sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Eisenmangelanämie erstellt worden. Der Text wurde durch die oben angegebenen Editoren im Oktober 2011 überprüft und zur Einstellung ins Internet für die Dauer von zwei Jahren freigegeben. Er soll spätestens nach Ablauf dieser Frist erneut überprüft und aktualisiert werden.

Bitte beachten Sie, dass es sich im Folgenden um allgemeine Informationen und Empfehlungen handelt, die – aus der komplexen Situation heraus – nicht notwendigerweise in ihrer Gesamtheit bei jedem Patienten zutreffen. Viele Therapieempfehlungen müssen im Einzelfall und interdisziplinär entschieden werden. Ihr Behandlungsteam wird Sie über die für Sie zutreffenden Maßnahmen informieren.

Basisliteratur

  1. Behnisch W, Muckenthaler M, Kuloz ik, A: Eisenmangelanämie. AWMF-Leitlinien 2010 [URI: http://www.awmf.org/ leitlinien/ detail/ ll/ 025-021.html]
  2. World Health Organisation: Worldwide prevalence of anaemia 1993–2005. 2008 [URI: http://whqlibdoc.who.int/ publications/ 2008/ 9789241596657_eng.pdf]
  3. Nielsen P, Gaedicke, G: Physiologie und Pathophysiologie des Eisenstoffwechsels. In: Helmut Gadner, Gerhard Gaedicke, Charlotte Niemeyer (Hrsg.): Pädiatrische Hämatologie und Onkologie 2006 [DOI: 10.1007/3-540-29036-2_7]
  4. Gadner H, Gaedicke G, Niemeyer CH, Ritter J (Hrsg): Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Springer-Verlag 2006 [URI: http://www.springer.com/ medicine/ pediatrics/ book/ 978-3-540-03702-6]
  5. World Health Organisation: Iron deficiency anemia. Assessment, prevention and control. 2001 [URI: http://www.who.int/ nutrition/ publications/ en/ ida_assessment_prevention_control.pdf]