Therapie: Wie werden Kinder und Jugendliche mit Immunthrombozytopenie (ITP) behandelt?

Autor:  PD Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am 14.02.2012, Redaktion:  Ingrid Grüneberg, Freigabe:  Prof. Dr. med. Ursula Creutzig, Prof. Dr. med. W. Eberl, Zuletzt geändert:  09.01.2014

Hauptziele bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit ITP sind die Vorbeugung vor schweren und lebensbedrohlichen Blutungen sowie die Aufrechterhaltung einer möglichst uneingeschränkten Lebensqualität für die ganze Familie. Die wirkungsvollste Maßnahme zur Vorbeugung von schweren und lebensbedrohlichen Blutungen besteht darin, Patienten und Eltern über das Leben mit der Krankheit aufzuklären. Deshalb sollten die Betroffenen regelmäßig das Gespräch mit dem Behandlungsteam suchen und dabei besonders folgende Fragen nicht vergessen:

  • Was müssen Erzieher, Lehrer und andere Bezugspersonen zu der Erkrankung und ihren Risiken wissen?
  • Welches sind möglicherweise riskante Aktivitäten für das betroffene Kind? Welche Sportarten sollten nicht betrieben werden?
  • Woran erkennen wir eine Blutungsneigung?
  • Gibt es Medikamente, die unser Kind nicht einnehmen sollte?
  • Welche Medikamente kommen bei der Behandlung zum Einsatz und welche Nebenwirkungen haben sie?
  • Was für neue Behandlungsmethoden stehen zur Verfügung?
  • Woran wird geforscht?