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Nachrichten aus der Pädiatrischen Hämatologie

Werner Schröter verstorben

Göttingen, 05.05.2018 Universitätsprofessor em. Dr. med. Werner Schröter, langjähriger Direktor der Abteilung Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Göttingen, ist am 5. Mai 2018 im 85. Lebensjahr verstorben. Schröter beschäftigte sich wissenschaftlich mit der Diagnostik und Behandlung angeborener Erkrankungen, die zu Anämien führen, insbesondere deren biochemische und genetische Ursachen. Mehr im Nachruf (Presseinformation Nr. 071 vom 15. Juni 2018) der Göttinger Universitätsklinik.

Erfolgreiche Gentherapie bei schwerer β-Thalassämie

The NEW ENGLAND JOURNALof MEDICINE, 19.04.2018 Die Publikation "Gene Therapy in Patients with Transfusion-Dependent β-Thalassemia" berichtet über die erfolgreich angewandte Gentherapie bei transfusionsabhängigen β-Thalassämie-Patienten. Die Anzahl der Transfusionen konnte nach der Behandlung deutlich reduziert werden. Zur Arbeit:

Literaturempfehlung

  1. Thompson AA, Walters MC, Kwiatkowski J, Rasko JEJ, Ribeil JA, Hongeng S, Magrin E, Schiller GJ, Payen E, Semeraro M, Moshous D, Lefrere F, Puy H, Bourget P, Magnani A, Caccavelli L, Diana JS, Suarez F, Monpoux F, Brousse V, Poirot C, Brouzes C, Meritet JF, Pondarré C, Beuzard Y, Chrétien S, Lefebvre T, Teachey DT, Anurathapan U, Ho PJ, von Kalle C, Kletzel M, Vichinsky E, Soni S, Veres G, Negre O, Ross RW, Davidson D, Petrusich A, Sandler L, Asmal M, Hermine O, De Montalembert M, Hacein-Bey-Abina S, Blanche S, Leboulch P, Cavazzana M: Gene Therapy in Patients with Transfusion-Dependent β-Thalassemia. The New England journal of medicine 2018 Apr 19; 378: 1479 [PMID: 29669226]

Hermann Heimpel verstorben

Ulm, 07.10.2014
Eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Hämatologie, Prof. em. Dr. med. Hermann Heimpel, ist am 07.10.14 im Alter von 84 Jahren verstorben. H. Heimpel leitete von 1969 bis 1996 als Direktor die Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Infektionskrankheiten an der Universitätsklinik in Ulm. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeiten waren die Anämien, insbesondere die kon­ge­ni­ta­len dy­se­ry­thro­poe­ti­schen An­ämi­en (CDA). Diese sind erst­ma­lig im Jahr 1967 von ihm be­schrie­ben und klassifiziert wor­den. H. Heimpel richtete das Deutsche Register für kongenitale dyserythropoetische Anämien (CDA-Register) ein. Seine Arbeiten auf diesem hämotologischen Gebiet sind weltweit anerkannt. Nähere Informationen finden Sie in Personalien/Ärzteblatt
(Foto: DGHO-Archiv)

 

Hans-Egli-Stipendium 2013 an A. Heinze

München, 22.02.2013 Das Hans-Egli-Stipendium 2013 der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) ging an Annekathrin Heinze aus Frankfurt/Main. Das Forschungsstipendium, das mit 30.000 € dotiert ist, fließt in Projekte auf dem Gebiet der angeborenen Blutungserkrankungen. 2013 wird folgendes Projekt an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Frankfurt/Main, Ambulanz für Gerinnungsstörungen, gefördert: "Verteilung von T- und B- Zellsubpopulationen und dendritischen Zellen bei Hämophilie A Patienten in Abhängigkeit vom Inhibitorstatus im Vergleich zum altersentsprechenden Normalkollektiv". Zur Webseite GTH-Preisverleihungen hier

Maßnahmen gegen das Problem der reduzierten Verfügbarkeit von hämatologischen Medikamenten

Amsterdam, 18.06.2012 Die European Hematology Association (EHA), die American Society of Hematology (ASH) und die European Cancer Patient Coalition (ECPC) haben sich zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Maßnahmen auf, um dem Problem der reduzierten Verfügbarkeit von hämatologischen Medikamenten weltweit zu zu begegnen. Anläßlich des 17. EHA Kongresses in Amsterdam wurde diese Kooperation vereinbart. Sie können die Pressemitteilung in Deutsch (PR Newswire) oder in Englisch auf der entsprechenden ASH-Website nachlesen.