Bei diesen selten auftretenden Erkrankungen arbeiten spezialisierte Universitäts-kliniken und Forschungslabore in Deutschland zusammen, unterstützt vom Bundesministerium  urlwww.bmfs.de
 
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Erkrankungen der Blutplättchen

Die Blut­plätt­chen (Throm­bo­zy­ten) sind klei­ne Zel­len oh­ne Zell­kern, die haupt­säch­lich für die Blut­stil­lung ver­ant­wort­lich sind. Sie sor­gen da­für, dass bei ei­ner Ver­let­zung die Wän­de der Blut­ge­fä­ße in­ner­halb kür­zes­ter Zeit ab­ge­dich­tet wer­den und eine Blu­tung zum Still­stand kommt.
Ein Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) entsteht, wenn beispielsweise nicht ausreichend Blutplättchen gebildet oder wenn diese vorzeitig abgebaut werden. Ursachen hierfür können angeborene Erkrankungen der Blutbildung sein.


Ansammlung von Blutplättchen umgeben von roten Blutzellen

Thrombozytopenien können auch im Laufe des Lebens erworben und zum Beispiel durch bestimmte Medikamente, Infektionen oder Störungen des körpereigenen Abwehrsystems ausgelöst werden. Ei­n Mangel an Blut­plätt­chen wie bei einer Immunthrombozytopenie (ITP) kann sich durch häufiges Na­sen- oder Zahn­fleisch­blu­ten oder klei­ne­re Haut­blu­tun­gen äußern.

 
Immunthrombozytopenie (ITP)
Die Immunthrombozytopenie ist die häufigste erworbene Ursache für eine verstärkte Blutungsneigung bei Kindern und Jugendlichen.
Fachliteratur im Überblick
Eine Zusammenstellung wichtiger Fachliteratur zu Erkrankungen der Blutplättchen (Thrombozyten), die sich in erster Linie an Ärzte richtet.  urlzur Fachliteratur

 
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