Stammzelltransplantation

Autor: Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am: 20.12.2011, Redaktion: Dr. med. Gesche Tallen, Zuletzt geändert: 19.01.2016

Eine Stammzelltransplantation (SZT) kann bei manchen Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Blutkrankheiten in Erwägung gezogen werden, wenn ihre Erkrankung auf andere Behandlungen nicht anspricht. Bei einer SZT werden dem Patienten in Form einer Bluttransfusion über eine große Vene Stammzellen der Blutbildung verabreicht, die zuvor dem Knochenmark eines gesunden Spenders entnommen wurden, dessen Blut in den meisten Merkmalen mit dem des Patienten übereinstimmt. Vor dieser SZT wird das Knochenmark des Erkrankten, in dem die kranken Blutzellen gebildet werden, durch eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie zerstört, damit das gesunde Spendermark dieses ersetzen und nach einer gewissen Zeit neue, normale Blutzellen bilden kann. Ausführliche Informationen zur Stammzelltransplantation finden Sie in unserem anderen Informationsportal unter www.kinderkrebsinfo.de/szt.

Basisliteratur

  1. Gadner H, Gaedicke G, Niemeyer CH, Ritter J (Hrsg): Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Springer-Verlag 2006 [URI: http://www.springer.com/ medicine/ pediatrics/ book/ 978-3-540-03702-6]
  2. Lehrnbecher T, Laws HJ: Infektionen in der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, in Laws HJ, Lehrnbecher T: Therapie von Infektionen in der Kinderonkologie. Klin Pädiatr 2005, 217 [S1]: 3 [PMID: 16288349]
  3. Creutzig U, Belohradsky BH: Infektionsprophylaxe bei hämatologisch-onkologischen Patienten in der Pädiatrie. Berichte der Qualitätssicherungsgruppe der GPOH in Zusammenarbeit mit der AG „Infektionen bei Neutropenie“ der DGPI. Klin Pädiatr 2001, 213 [S1]:A1-A114 [URI: http://www.thieme-connect.de/ ejournals/ toc/ klinpaed/ 998]