Nachrichten

Hermann Heimpel verstorben

Ulm, 07.10.2014
Eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Hämatologie, Prof. em. Dr. med. Hermann Heimpel, ist am 07.10.14 im Alter von 84 Jahren verstorben. H. Heimpel leitete von 1969 bis 1996 als Direktor die Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Infektionskrankheiten an der Universitätsklinik in Ulm. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeiten waren die Anämien, insbesondere die kon­ge­ni­ta­len dy­se­ry­thro­poe­ti­schen An­ämi­en (CDA). Diese sind erst­ma­lig im Jahr 1967 von ihm be­schrie­ben und klassifiziert wor­den. H. Heimpel richtete das Deutsche Register für kongenitale dyserythropoetische Anämien (CDA-Register) ein. Seine Arbeiten auf diesem hämotologischen Gebiet sind weltweit anerkannt. Nähere Informationen finden Sie in Personalien/Ärzteblatt
(Foto: DGHO-Archiv)

 

Hans-Egli-Stipendium 2013 an A. Heinze

München, 22.02.2013 Das Hans-Egli-Stipendium 2013 der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. (GTH) ging an Annekathrin Heinze aus Frankfurt/Main. Das Forschungsstipendium, das mit 30.000 € dotiert ist, fließt in Projekte auf dem Gebiet der angeborenen Blutungserkrankungen. 2013 wird folgendes Projekt an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Frankfurt/Main, Ambulanz für Gerinnungsstörungen, gefördert: "Verteilung von T- und B- Zellsubpopulationen und dendritischen Zellen bei Hämophilie A Patienten in Abhängigkeit vom Inhibitorstatus im Vergleich zum altersentsprechenden Normalkollektiv". Zur Preisverleihung hier

Maßnahmen gegen das Problem der reduzierten Verfügbarkeit von hämatologischen Medikamenten

Amsterdam, 18.06.2012 Die European Hematology Association (EHA), die American Society of Hematology (ASH) und die European Cancer Patient Coalition (ECPC) haben sich zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Maßnahmen auf, um dem Problem der reduzierten Verfügbarkeit von hämatologischen Medikamenten weltweit zu zu begegnen. Anläßlich des 17. EHA Kongresses in Amsterdam wurde diese Kooperation vereinbart. Sie können die Pressemitteilung in Deutsch (PR Newswire) oder in Englisch auf der entsprechenden ASH-Website nachlesen.

Neues Medikament in den USA für atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom zugelassen

Silver Spring, 23.09.2011 Die Ernährungs- und Arzneimittelverwaltung des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums (U.S. Food and Drug Administration, FDA) hat ein neues Medikament zur Behandlung des seltenen, jedoch lebensbedrohlichen atypischen Hämolytischen Urämischen Syndroms (HUS) bei Kindern zugelassen. Die Pressemitteilung des amerikanischen Gesundheitsministeriums teilt hier Näheres mit.